blasting-agent_test
Positiv

Vorschau – Blasting Agent: Ultimate Edition

Blasting Agent verdient den Namenszusatz „Ultimate“ in fast jeglicher Hinsicht. Für ein Spiel, welches auf den ersten Blick etwas einfach und unmotivierend wirkt, ist das eine beeindruckende Leistung. Ratalaika zeigt bisher wirklich perfekt, wie man einen Platformer mit einem Shooter verbindet. Insbesondere die interessanten Bosse sind ein vielversprechendes und schweres Element. Etwas Sorgen bereitet mir noch die Gestaltung der Level, aber da ich erst im dritten Level bin, bleibt diese Entwicklung noch abzuwarten. Außerdem wartet der Hard-Mode noch auf mich, der schon jetzt böse Schatten vorauswirft. Ich hinterlasse euch daher gerne ein positives Zwischenfazit.
Plantera-Test
71% - 76%

Test – Plantera

Plantera ist trotz der negativen Seiten, die den Test dominiert haben, ein gutes Spiel. Leider fällt der erste Titel von Ratalaika Games etwas flach im späteren Teil aus. Das liegt an der Natur von Clickern und dem Ende von neuen Items um Stufe 20. Trotzdem ist der Charme des Spiels nur schwer abzulegen und ein gewisser Suchtfaktor setzt doch sehr schnell ein. Das entspannende Element des Spiels wird durch die süßen Charaktere noch ergänzt. Die Funktion des passiven Erwerbs von Geld ist super gelöst und gefällt mir sehr gut, weil ich dem Spiel entweder einfach zuschauen kann oder meine Fortschritte nach dem Start des Spiels sehe. Plantera ist ein angenehmes Spiel für ruhige Momente. Wem das Sammeln von Früchten und das längere Warten in späteren Stufen nicht stört, wird einen sehr guten Clicker finden.
Neon_Chrome_Test_Logo
55% - 60%

Test – Neon Chrome

Mein abschließendes Fazit zu Neon Chrome ist leider etwas zwiegespalten. Einerseits finde ich die grundlegende Idee hinter dem Oversseer und seinen Machenschaften interessant, aber der Twinstickshooter legt den Fokus hauptsächlich auf das Gameplay. Spielerisch macht Neon Chrome zwar irgendwie Spaß, aber die extrem langen Ladezeiten schrecken für ein paar Minuten zwischendurch doch sehr ab. Auch das recht eintönige Leveldesign bietet mir nur wenig Grund die Areale zu erkunden und mich nicht im Schnelldurchlauf nach oben zu kämpfen. Die Bosskämpfe sind zwar zum Teil recht fordernd, aber auch hier hat man es nicht geschafft von insgesamt sechs Bossen alle unterschiedlich zu gestalten und kopierte zwei davon für spätere Areale. Etwas Motivation könnten vielleicht die unterschiedlichen Upgrades, Waffen und Spezialangriffe bieten, die man in den Arealen zufällig finden kann, aber auch dieser Punkt ist für mich persönlich nicht von Relevanz. Ich persönlich werde meine Aufmerksamkeit wieder auf andere Spiele lenken und wer Neon Chrome doch eine Chance geben möchte, sollte vielleicht lieber auf einen Sale im PSN Store warten.
Toukiden2_schaufenster
85% - 90%

Test – Toukiden 2

Die Spannungskurve in der Geschichte konnte Koei Tecmo halten; auch die Neuerungen im Spielsystem wie die Dämonen Hand und das variable gestaltete Mitama-System sind eine willkommene Erfrischung auf der PS Vita. Der helle Glanz des seltenen Open-World-Gedanken verblasst jedoch an den Kompromissen hinsichtlich der durchgängig guten Performance bei den Texturen, die die Welt etwas langweilig und eintönig machen. Mit einem variablen Kampfsystem und dem überarbeitetem Crafting-System tut sich Koei Tecmo einen großen Gefallen und macht es in dieser Hinsicht zu einem der besten Action-RPGs auf dem Handheld. Toukiden 2 konnte an den Erwartungen aus der Vorschau nicht ganz anknüpfen, wird jedoch alle Spieler glücklich machen, die bereits an Soul Sacrifice, Ragnarok Odyssey oder eben Toukiden: Kiwami ihren Spaß hatten. Neulinge dürfen ebenfalls beherzt zu greifen.