FateExtella_Schaufenster
Positiv

Vorschau – Fate/Extella

Fate/Extella präsentiert sich als tolles Fate-Spiel und überraschend gutes Musou-Spiel. Dass das Spiel aus der Feder von Nasu persönlich stammt, ist mir sofort aufgefallen, denn der Stil seiner Geschichten passt einfach zur Welt. Wobei ein Musou, also eher auf Action ausgelegtes Spiel, wegen seiner Geschichte und dem Stil zu loben, etwas merkwürdig ist. Aber verdient ist verdient. Das Kampfsystem von Extella ist einfach zu erlernen, bietet viel Abwechslung und eine Menge Potential für Entwicklungen. Beeindruckend daran ist eigentlich nur meine fehlende Kenntnis von den anderen Servants, wenn ich sie nicht größer im Kampf gesehen habe. Ich freue mich schon darauf unterschiedliche Spezialisierungen und Kampfwege mit den Servants zu erkunden. Grafisch ist das Spiel sehr gut gelungen, auch wenn ich einige matischge Texturen sehen konnte. Im Kampf fallen sie aber überhaupt nicht auf und sie sind nur bei absoluter Ruhe auf dem Schlachtfeld bemerkbar. Sonst bin ich zu beschäftigt mit der Zerstörung der Gegner. Auch wenn ich etwas Sorgen um den Spielinhalt habe, bleiben noch eine Menge Faktoren für den Test offen. Trotzdem kann ich euch mit gutem Gewissen ein positives Zwischenfazit hinterlassen.
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85% - 90%

Test – Deemo The Last Recital

Deemo The Last Recital erschafft eine Welt, die mithilfe musikalischer Untermalung völlig ohne Sprache auskommt. Der Fokus wird das ganze Spiel über auf Deemos Klavier und dem Wachsen des Baumes gelegt, während die Geschichte hinter dem Fall des Mädchens und der Grund für Deemos Welt erst am Ende aufgedeckt wird. Das erwähnte Farbschema wird weiterhin dunkel gehalten und verliert auch nach mehreren Stunden und dem Entdecken neuerer Räume nichts an seiner wunderschönen und vor allem passenden Atmosphäre. Spielerisch ist das Farbschema auf Dauer leider nicht besonders ideal, da durch die eintönige schwarz-weiß Farbgebung im Rhythmusteil des Spiels, der Abstand einiger Tasten nicht gut ersichtlich ist und in höheren Schwierigkeitsgraden oder mit erhöhter Geschwindigkeit recht überfordernd wirkt. Außerhalb der eigentlich musikalischen Spielelemente gibt es nicht nur aufgrund der wunderschönen Atmosphäre einiges zu entdecken, sondern auch die versteckten Lieder in neu freigeschalteten Räumen – somit wäre mein Verdacht eines Geheimnisses im ersten Raum aus der Vorschau bestätigt. Für mich persönlich hebt sich Deemo The Last Recital deutlich von anderen Rhythmusspielen ab, da ich trotz der musikalischen Elemente den Fokus auch sehr deutlich im Erzählen einer Geschichte erkenne. Daher kann ich das Spiel nicht nur Musik Affinen empfehlen, sondern allen, die nach einer schönen Geschichte suchen und nichts gegen eine dialogfreie Erzählweise haben.