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90% - 95%

Test – Yomawari: Night Alone

Yomawari ist ein detailreiches und liebevoll gestaltetes Horror Spiel, das nahezu alles richtig macht. Die Geschichte rund um das kleine namenlose Mädchen und ihre Suche nach ihrer Schwester und ihrem Hund Poro erhalten ein Ende, das die Handlung zwar abschließt, aber trotzdem Raum für Interpretation bietet. Außerdem wurde durch das Einbringen von anderen Schicksalen etwas von der Linearität genommen, die das Spiel durch seine ganz eigene Art und Weise der Spieler Weisung erhalten hätte. Trotz der meist abstrakten Kreaturen wirkt die Spielmechanik und die Art und Weise sich gegen diese Kreaturen zu wehren sehr realitätsnah und lässt mich meine eigenen Fehler machen. Der Drang diese schrecklich schöne Welt zu erkunden und noch tiefer einzutauchen wird durch das Finden unterschiedlicher Gegenstände innerhalb der Gebiete aufrecht erhalten. Yomawari ist für mich persönlich eines der schönsten Horror Spiele überhaupt und hat mich gnadenlos in seinen Bann gezogen. Ich kann mit Sicherheit sagen, dass mich diese Welt immer wieder einnehmen und hoffentlich nicht vollends verschlingen wird.

Test – Criminal Girls

Criminal Girls ist ein Dungeon Crawler mit Potential, der jedoch in der Königsdisziplin stark schwächelt: dem Gameplay. Es ist zäh wie Gummi, extrem träge und mitunter einfach nur ermüdend. Da helfen leider auch nicht guten Ansätze im Kampfsystem und dem interessanten Setting. Das einzige was das Spiel wirklich richtig macht, ist der Fanservice, auch wenn dieser nicht ohne Kontroversen klar kommen muss. Wirklich schade!

Test – Akibas Trip: Undead & Undressed

Fazit: Akibas Trip hat viele Stärken, aber auch einige Schwächen. Zu seinen Stärken zählt ganz klar die ganz Atmosphäre: Wann hat man mal die Chance, Akihabara als nicht Japaner zu erkunden? Erkundung ist aber auch gleich eine der Schwächen des Spiels. Akibas Trip 2 wäre perfekt für das Open World Genre gewesen; stattdessen hat man jedoch nur einzelene von einander abgegrenzte Gebiete, die nur über ein Ladebildschirm zu erreichen sind. Während ich diesen Umstand noch verkraften kann, Nerven mich die erst viel später eingeblendeten NPC. Es ist kein Spiel, das die Masse bedient, so viel ist klar. Kann man jedoch über all diese „perversen“ Andeutungen wie das Strippen hinweg sehen kann, hat man ein spaßiges Spiel, welches mit einem actiongeladenen Kampfsystem und einem hohen Wiederspielwert überrascht. Entgegen meiner Befürchtung ist die Story nicht allzu schlecht; Sie passt zum gesamten Spiel. Grafik als auch Soundtechnisch wurde ich von Akibaw Trip 2 genau so wenig entäuscht so das ich alles in allem hat Akibas Trip: Undead & Undressed meine Erwartungen übertroffen!