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Positiv

Vorschau – Hakuoki: Kyoto Winds

Hakuoki: Kyoto Winds kann bereits in den ersten Stunden mit unglaublich guter Illustration und Soundkulisse überzeugen. Aber nicht nur das - die Geschichte verspricht richtig spannend zu werden, denn Chizuru Yukimura trifft auf der Suche nach ihrem Vater auf die Shinsengumi, die anscheinend wissen, was in Kyoto so vor sich geht. Etwas überfordernd könnte dabei vielleicht die Auswahl an verschiedenen Routen sein, die schon angedeutet wurden. Trotzdem sind die Charaktere untereinander sehr vielseitig und jeder besitzt seine eigenen Charakterzüge, die durch die perfekte japanische Synchronisation zusätzlich zur Geltung kommen. Wer zu Beginn Schwierigkeiten hat in die Geschichte zu finden, sollte sich unbedingt die Erklärung zu Begriffen durchzulesen, die in den Dialogen hervorgehoben oder im Menü in der Enzyklopädie zu finden sind, denn diese könnten den ein oder anderen Zusammenhang doch erklären. Diese Möglichkeit finde ich unglaublich praktisch und lässt mich noch tiefer in diese Zeit eintauchen. Das Einzige, das mich vielleicht stört ist, dass ich mich nicht in Ruhe Umsehen kann und das Spiel sehr linear den Dialogen und Monologen von Chizuru folgt. Ich bin auf alle Fälle gespannt für den weiteren Test und schließe die Vorschau mit einem positiven Ersteindruck ab.
Operation_Babel-Test
79% - 84%

Test – Operation Babel: New Tokyo Legacy

Operation Babel hat es schlussendlich geschafft sich von seinem Vorgänger abzugrenzen. Das gelang nicht nur storytechnisch mit einigen guten Wendungen und Konzepten, sondern auch mit abwechslungsreicheren Gegnern und besseren Dungeons. Essentiell hat sich nicht viel verändert, aber alle Veränderungen geben Operation Babel ein vollständigeres Gefühl, als es noch der erste Teil präsentieren konnte. Das bereits in der Vorschau gelobte Blood-System ist dabei ein zentraler Punkt, um das System interessanter und vielfältiger zu gestalten, ohne bereits Großteils mit dem Spiel fertig zu sein. Ich kann euch Operation Babel sehr ans Herz legen. Es ist die bessere Version von Operation Abyss und dem Original in allen Belangen überlegen.
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Positiv

Vorschau – Akiba’s Beat

Ich muss ehrlich sagen, dass ich wegen der komplett neuen Richtung mit einer niedrigen Erwartungshaltung an Akiba’s Beat herangegangen. Bisher war diese negativere Grundhaltung nicht gerechtfertigt. Das Spielsystem ist zwar komplett anders als noch im ersten Teil, aber solide. Gerade das Kampfsystem ist ziemlicher Standard und merkwürdige einfach im Vergleich zum Vorgänger. Die Charaktere sind bisher definitiv ein Highlight, auch wenn Asashi im Moment noch sehr klischeehaft ist. Entscheidend für später wird sein, ob das Kampfsystem noch eine Herausforderung werden kann und in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird. Bis dahin verbleibe ich bei meinem positiven Eindruck und arbeite mich durch die nächsten Missionen und Neben-Missionen.
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Negativ

Vorschau – Neon Chrome

Neon Chrome hat direkt zu Beginn unglaublich lange und nicht nachvollziehbare Ladezeiten, aber startet danach mit einer vielleicht etwas verwirrenden Geschichte, die jedoch guten Ansätzen folgt und im vollständigen Test hoffentlich etwas mehr Tiefgang erhält. Der Twinstick-Shooter kann mich spieltechnisch zwar mit einem recht einfach gehaltenem System und einem umfassenden Power-Up Repertoire überzeugen, bietet aber in Bezug auf Leveldesign – trotz Rogue-like Elementen – zu wenig Abwechslung. Der Name des Shooters ist definitiv nicht auf die Farbgebung des Spiels zurückzuführen, denn die Etagen sind alle in Grau gehalten und haben mich in Bezug auf Optik richtig enttäuscht. Zusammenfassend kann ich (noch) keine Kaufempfehlung aussprechen, daher ist meine Vorschau fürs Erste trotz der interessanten Ansätze negativ.
SuperRobotWars5_Test
88% - 91%

Test – Super Robot Wars 5

Super Robot Wars 5 ist ein gutes Strategiespiel mit vielen Freiheiten und Optionen. Es ist schon fast beeindruckend wie viel Geld und Tech Points in einen Roboter gesteckt werden können und was für vernichtende Aktionen dann möglich werden – An dieser Stelle ein Gruß an VangRay und Nine für die Hilfe. Bandai Namco hat es tatsächlich geschafft mich ein paar Mal zu überraschen. Gerade die vielen Wahloptionen bei möglichen Routen geben dem Spiel einen extrem hohen Wiederspielwert. Zum Glück haben sich meine anfänglichen Zweifel bezüglich der Menge an spielbaren Charakteren schnell erledigt, denn es treten euch bald nach dem Vorschauzeitpunkt einige neue Kämpfer bei. Ich kann Super Robot Wars 5 jedem Fan von Gundams, Super Robots, Gettern usw. empfehlen. Außerdem wiederhole ich meine obligatorische Frage: Wo bleibt die Lokalisierung.
Xenoraid_Test_Logo
75% - 80%

Test – Xenoraid

Xenoraid bietet nicht nur einen Weltraumshooter im Meteoritenregen, sondern auch unglaubliche Bosskämpfe. Eine interessante Geschichte a lá Star Wars darf man sich bei diesem Shooter leider nicht erwarten, aber mit den verschiedenen Gegnern und ihren Angriffsmustern, kann man sich doch auf spannende Schlachten freuen. Optisch veränderte sich seit den ersten Spielstunden leider nicht allzu viel. Die Hintergründe sind trotz allem von der Farbgebung gut gewählt, wirken aber nach mehreren Schlachten im gleichen Gebiet doch zu repetitiv. Mitt seinem grundlegenden System, den wenigen Optimierungsmöglichkeiten der Raumschiffe und den Optimierungen im Tech-Lab ist Xenoraid nicht allzu tiefgehend, lässt aber trotz allem noch genug taktische Möglichkeiten offen, um sich den ein oder anderen Vorteil zu verschaffen und Spaß an den Weltraumschlachten zu finden. Es ist recht deutlich, dass die Entwickler den Fokus auf das in der Vorschau erwähnte Überhitzungssystem legen, denn weitere Elemente werden auch im späteren Verlauf nicht hinzugefügt. Das verringert den allgemeinen Spielspaß absolut nicht und daher eignet sich Xenoraid umso mehr für schnelle Runden zwischendurch. Für Shoot’Em Up Profis dürfte vielleicht der Hard Modus nach dem Beenden der Hauptmissionen spannend werden, oder vielleicht die High Score Jagt im Survival Modus Motivation für die ein oder andere Runde mehr bieten. Abschließend kann ich nur sagen, dass Xenoraid für ein paar Runden zwischendurch hervorragend geeignet ist, aber für stundenlangen Spielspaß vielleicht doch etwas mehr bieten müsste.
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80% - 89%

Test – forma.8

MixedBag Games Abenteuer-Puzzler forma.8 ist ein gelungenes Herzstück der jahrelangen Arbeit, dessen explorativer Ansatz zum Ende hin zu weit getrieben wird. Eine offene Welt mit vielen Geheimnissen, die aufgrund der verschiedenen Fähigkeiten linear erkunden wird, einem liebevollen Leveldesign mit tollen Bosskämpfen und der sehr stimmungsvollen Atmosphäre über das gesamte Spiel hinweg zeigen, dass sich die italienische Spieleschmiede sehr viele Gedanken um und viel Schweiß in ihren Roboter gesteckt haben. Am Ende bleibt aber das große unbefriedigende Fragezeichen zurück, warum denn dieser kleine eigentlich sympathische Roboter auf dieses Abenteuer geschickt wurde. Wer daher auf eine große und eigenständige Entdeckungsreise für den abendlichen Ausklang auf dem Sofa sucht und dabei den geschichtlichen Hintergrund nicht vermisst, der darf bei forma.8 unbehelligt zuschlagen.
Touhou-Genso_Test
79% - 84%

Test – Touhou Genso Wanderer

Touhou Genso Wanderer ist definitiv eines der schwereren Spiele des bereits schweren Subgenres der Roguelike-RPGs. Trotzdem macht die Kombination aus lustigen Items und interessanten Gegnern sehr viel Spaß. Leider habe ich bis zum Schluss kaum eine geeignet Methode gefunden, die Gefahren beim Teleportieren zu umgehen. Im Gegensatz zur Vorschau stört mich das aber weniger, denn mittlerweile bin ich bewandert im Crafting. Trotzdem wäre es einfacher, wenn die Effekte leichter nachvollziehbar wären als mit den Kugeln. Alle Fans des Touhou-Universums und Freunde von herausfordernden Spielen kann ich Genso Wanderer sehr ans Herz legen.
Talisman_Test
68% - 76%

Test – Talisman: Digital Edition

Schon das Basisspiel in der Vorschau hat sich originalgetreu an das Brettspiel angeschmiegt. Das Spielsystem ist dank der einfachen Würfelelemente, trotz der komplizierten Mechaniken schnell erlernbar. Die ganze Sache wird aber deutlich interessanter, wenn ihr die Erweiterungen dazu schaltet. Talisman wird dadurch schwerer und viel komplexer. Genau das ist es, was diesem Spiel aber seinen Charme verleiht. Wie das Brettspiel ist es eine Mischung aus 85% Glück und 15% Strategie. Natürlich muss man eine gewisse Toleranz gegenüber Frust haben, denn eine Runde kann sich sehr schnell zu eurem Nachteil entwickeln oder ihr verliert sogar noch, weil ein Charakter sich mit einem HP zu euch durcharbeitet und euch die Krone abspenstig macht. Die verschiedenen Enden und die schon in der Vorschau angeführte Kombination aus Strategie und Glück macht das Spiel auf dem Brett und auf der PS Vita einzigartig. Fans des Brettspiels kann ich die digitale Version nur ans Herz legen und wem die Freunde für das Erlebnis fehlen, der findet hier auch einen guten Einstieg in die Welt von Talisman.
slain_test_LOGO
79% - 83%

Test – Slain! Back from Hell

Auch wenn sich die Befürchtungen aus dem Zwischenfazit mit der fehlenden Abwechslung in der Spielmechanik bewahrheitet haben, so ist die Konsequenz daraus jedoch nicht eingetreten. Das exzellente Leveldesign ist zusammen mit der Grafik und dem Soundtrack die große Stärke von Slain: Back from Hell. Zugegeben, es wird aufgrund des hohen Schwierigkeitsgrades nicht jedermanns Sache sein, die gut gesetzten Checkpoints geben aber selbst Anfängern eine faire Chance sich durch das Spiel zu kämpfen. Am Ende steht ein einzigartiges Action-Spiel, das vor allem für diejenigen interessant sein werden, die die Herausforderung nicht scheuen.
Army-Corps-of-Hell_logo
60% - 66%

Test – Army Corps of Hell

Square Enix hat einen interessanten Titel mit Army Corps of Hell veröffentlicht. Das Spiel ist vom Konzept her sehr interessant und vermag diese Ideen auch gut zu Papier zu bringen. Nur an der Umsetzung hapert es. Das Management der eigenen Einheiten macht Spaß und erlaubt etwas strategische Tiefe. Dummerweise ist das Crafting nicht überzeugend, was an der Monotonie des Spiels liegt. Diese mischt sich nicht sehr gut mit der Notwendigkeit zu farmen. Die Gegner sind sehr gut gestaltet und insbesondere die Bosse überzeugen mit Variabilität und interessanten Angriffen. Wie aber schon in der Vorschau vermutet, schaffen es die konstant gleichbleibenden Gebiete mich nicht wirklich am Ball zu halten. Army Corps of Hell hat viele tolle Ideen, die hinter der Monotonie des Spiels zurückbleibt. Trotzdem macht das Spiel tendenziell eher süchtig und ich kann nicht sagen warum.