Test – Dungeon Punks

Test – Dungeon Punks

Test – Dungeon Punks

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Positiv
84% - 90%

Unser erster Eindruck war

Unsere Bewertung

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Klassische 2D-Arcade Brawler sind in den letzten Jahren etwas in Vergessenheit geraten. Auf der PS Vita hat sich z.B. Dragon’s Crown an das klassische Genre gewagt. Das Spiel war auch prompt ein Erfolg. Die Kombination von Rollenspiel und Arcade Brawler hat seit diesem Monat einen weiteren Vertreter. Hyper Awesome Entertainment hat ihr Spiel bereits auf die PS4 und die Xbox One gebracht. Am 16. August wird Dungen Punks auch für unsere PS Vita erscheinen. Ob ihr auch eure Fäuste einsatzbereit machen solltet, erfahrt ihr in unserem Test.

Was? Wo?

Die Geschichte von Dungeon Punks ist etwas merkwürdig. Eigentlich sind eure Charaktere normale Kuriere, naja so normal wie man in einer Welt voller übernatürlicher Kreaturen, die mit einem Abo bei einer Firma problemlos wiederbelebt werden können, sein kann. Aus irgendeinem Grund schaffen sie es aber nicht als Kuriere angeheuert zu werden, sondern werden meistens als Kämpfer beschäftigt und das auch eher kostenlos. Ein Arcade Brawler braucht auch nicht unbedingt eine Story, aber ich finde sie verrückt genug, um sie hervorzuheben.

Werwolf, Echse oder Dämon?

Die Charakterauswahl ist doch sehr faszinierend, was bei der Geschichte eine geniale Steigerung ist. Ein Paladin, der elementare Kräfte entfesseln kann, eine übergroße Echse, ein Werwolf mit einer Streitaxt, ein Dämon, ein Zwerg und Anubis – das Spiel nennt ihn Hierophant, aber für mich ist es Anubis. Beeindruckender als die sechs doch stark unterschiedliche Charaktere ist ihr Balancing und die unterschiedlichen Fähigkeiten mit denen sie ans Werk gehen. Das fängt bereits beim Dash an, der euren Dämon in ein dunkles Portal schickt oder euren Werwolf die Gegner umnieten lässt.

In der Arena ist es aber egal, wen ihr in die Schlacht schickt. Ihr kämpft immer mit zwei weiteren Kollegen – später mit jeweils einer Reserve pro Charakter. Ohne Mana lässt euch das Spiel keine andere Option als erst einmal mit einfachen Angriffen und Kombos die Gegner in die Mangel zu nehmen. Habt ihr dann ausreichend Mana könnt ihr dann Fähigkeiten entfesseln. Diese Fähigkeiten sind spezifisch für jeden Charakter, so kann der Werwolf Krähen beschwören oder mit einem Kampfschrei seine Werte steigern und Schaden im Umkreis verteilen. Ein anderes Beispiel wäre der Dämon, der entweder ein Gebiet vor ihm einfrieren kann oder eine Salve Energiegeschosse abfeuern, die Gegner in einer Reihe verletzen. Jeder Charakter bleibt nützlich und ihr könnt euch einfach danach orientieren welche Charaktere euch am besten gefallen. Bisher gefallen mir die Charaktere gut und es macht Spaß mit ihren Fähigkeiten herumzuexperimentieren. Nach etwas herumprobieren habe ich den Kämpfer meiner Wahl gefunden: Werwolf.

Kleine Fehler

Ein paar negative Aspekte sind mir aber auch aufgefallen. So hat das Spiel selten ein paar komische Bugs, die ich selbst nicht wirklich erklären kann. So hat der Shop zweimal nicht geladen, was mich etwas im Spielenirvana stecken lassen hat. Außerdem dreht sich mein Werwolf immer beim Dash. Das sind keine großen Fehler und die Entwickler arbeiten bereits an einem Update, um diese und weitere mir nicht aufgefallene Fehler zu korrigieren. Wenn diese Fehler korrigiert werden, dann bin ich sehr zufrieden mit der Umsetzung.

Gute Grafik und flüssiges Gameplay

Die musikalische Umsetzung des Spiels ist einfach gehalten und viel mehr als dass sie zum Spiel passt, kann ich eigentlich dazu nicht sagen. Über das Design des Spiels kann man aber sagen was man möchte, es ist gelungen. Die Gebiete, welche im Spiel bereist sind leider nicht immer so unterschiedlich wie ich es mir wünschen würde, aber definitiv nicht allzu repetitiv. Wie typisch für Brawler tauchen in einem Level auch häufig dieselben Gegner auf, aber die Entwickler haben einige Überraschungen im Gepäck, die es definitiv gefährlicher machen als viele unterschiedliche Gegner z.B. die Möglichkeit eure Charaktere zu fangen. Den Preis für das beste Design haben sich aber die sechs spielbaren Charaktere verdient. Sie spielen sich nicht nur unterschiedlich, sondern sehen auch deutlich anders aus.

Das wichtigste Element für einen Brawler ist das flüssige Gameplay. Dafür hat Hyper Awesome Entertainment die Hintergrundanimationen geopfert. Dieses Opfer hat sich definitiv gelohnt, denn das Spiel läuft ohne Ruckler, obwohl die Kämpfe einige an Animationen mit sich bringen. Diese Animationen kommen primär von den teilweise aufwändigen Spezialangriffen, z.B. einem Wirbelsturm, Krähen aus dem Boden oder ein Rückwärtssalto.

Zwischenfazit: Dungeon Punks ist ein toller Vertreter der unterbesetzten Arcade Brawler. Auch wenn ich erst vier unterschiedliche Charaktere angespielt habe und noch zwei gar nicht kenne, freue ich mich schon jetzt darauf die unterschiedlichen Fähigkeiten im Einsatz zu erleben. Das Kampfsystem ist sehr gut ausbalanciert und zwingt euch die verschiedenen Skilsl gut einzusetzen. Tut ihr das nicht, werdet ihr schnell besiegt sein, selbst mit der Hilfe der beiden anderen Charaktere. Grafisch und musikalisch ist das Spiel gut gelungen, insbesondere die vielen Angriffsanimationen. Dazu läuft Dungeon Punks problemlos, viel mehr kann ich hier nicht verlangen. Trotz der kleineren Fehler ist das Spiel bisher sehr vielversprechend und ich spiele gerne weiter. Das positive Zwischenfazit ergibt sich damit von selbst.

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