Test – Aegis of Earth: Protonovus Assault

2
Positiv
60% - 68%

Unser erster Eindruck war

Unsere Bewertung

1Vorschau

Hinweis: Da GameOfThrone nicht mehr als Redakteur aktiv ist, werde ich den Test übernehmen. In der von ihm geschriebenen Vorschau werde ich nur kleine Ergänzungen vornehmen und meine Anmerkungen dazu schreiben, wie ihr es von Dual-Reviews gewohnt seid.

Mit Aegis of Earth: Protonovus Assault erschien am 22.April.2016 ein weiterer Vertreter des Tower Defense Genres auf der Playstation Vita. Das neueste Spiel von Aksys Games ist hierzulande sowohl als Retail Version als auch als digitale Version im PSN verfügbar . Ob sich eine Investition von knapp 30 Euro rentiert, oder ob man doch bei altbewährten Genre-Kollegen wie Plants Vs Zombies oder Pixeljunk Monsters verweilen sollte, erfahrt ihr in unserer Vorschau.

Die Apokalypse ist schuld! …. Mal wieder!

Viele Worte kann man über den Plot des Spieles wahrlich nicht verlieren. Nach der Apokalypse, die im Spiel, nur „Silent Apocalypse“ genannt wird, wird die Menschheit von abscheulichen Kreaturen attackiert. Als Gegenmaßnahmen fühlen sich die letzten menschlichen Bastionen der Erde verpflichtet ihre Städte mit Waffen aufzurüsten, um ihre  Einwohner zu schützen. Als sehr hilfreich erweist sich dabei ein neuer Rohstoff namens „Altenite“. „Altenite“ wird aus Kristallen gewonnen, welche in den Schlachten gewonnen werden. Der Spieler startet als Commander der australischen Stadt Kimberley wo er eine recht chaotische Crew vorfindet. Zusammen mit der eigenen Besatzung stellt man sich der Aufgabe Kimberley zu schützen und weiter aufzubauen. Viel mehr Story kann man sich von Aegis of Earth leider nicht erwarten, die Geschichte ist wenig spannend geschweige denn von großer Bedeutung. Die Entwickler von Acquire haben es sich aber dennoch nicht nehmen lassen den Versuch zu unternehmen, den Charakteren eine gewisse Tiefe zu verleihen. Leider ging dieser Schuss nach hinten los. Allzu oft sitzt man nach dem Absolvieren eines Kapitels vor dem Schirm und  Gespräche der eigenen Crew, die leider unbedeutender nicht sein könnten. Ich hoffe, dass dieser Umstand sich im Laufe des Spielens noch ändert, da ich ein Ansteigen der Spannungskurve erwarte. Viele Umstände sollten noch erklärt werden, wie zum Beispiel: „Was genau ist Altenite? oder „Was geschah während der „Slient Apocalypse“ wirklich?

Thomas: Die Gespräche sind relativ witzig, aber erwartet hier bloß keine tiefgreifenden philosophischen Fragen. Meistens reduzieren sich die Charaktere selbst auf ein oder zwei ihrer Merkmale, z.B. Feigling oder unverheiratet. Wobei die ganze Sache mit dem Erhalten neuer Operatoren etwas besser wurde. Mal schauen wie es sich entwickelt.

Zeit für die Weltrettung

Die Story von Aegis of Earth reißt mich bis jetzt wirklich nicht vom Hocker, das Gameplay dafür umso mehr. Eure Stadt Kimberley ist aus vier Kreisen aufgebaut, welche zusätzlich in kleinere Felder unterteilt sind und außerhalb der Missionen bebaut werden können. Im Kern der Stadt befindet sich das Hauptgebäude, welches um jeden Preis geschützt werden muss, denn sollte es fallen, ist das Spiel vorbei. Soweit so unspektakulär. Im Verlauf des Spieles schaltet ihr immer mehr Waffen frei, wie zum Beispiel Raketenwerfer oder Gatling-Guns, die sich nicht nur äußerlich unterscheiden sondern auch in Bezug auf ihre Reichweite und Feuerkraft. Die Waffen können dann mit Hilfe von Altenite noch verbessert und modifiziert werden. Zum jetzigen Zeitpunkt stehen mir vier verschiedene Waffentypen zur Verfügung, allerding hoffe ich, dass noch viele weitere folgen. Dem Spiel würde das dann wesentlich mehr strategische Tiefe verleihen.

Das Schöne an dem Gameplay ist allerdings  die interaktive Komponente. Wie bereits erwähnt ist die Stadt in vier Kreisen unterteilt, die man im Verlauf eines Kampfes jederzeit drehen kann. Mit diesem simplen Feature ist es dem Spieler möglich, sich auf jeden Gegner ganz individuell einzustellen und mit ein paar Handgriffen eine festgefahrene Situation noch herumzureißen. Zusätzlich ist es möglich zwei oder gar drei Waffen des gleichen Types zu fusionieren, sofern sie hintereinander auf verschiedenen Kreisen angereiht sind. Dies verleiht der Waffe natürlich mehr Power und Reichweite und hilft dem Spieler in heiklen Situationen aus der Patsche.
Niemals außer Acht lassen sollte man die „Alt“ Anzeige, welche sich links unten befindet. Diese Anzeige steigt nach geschlagenen Schlachten an und ab einem Wert von 800 sollte man jederzeit mit einem Bosskampf rechnen. Die Bosskämpfe bieten etwas Abwechslung, da sie über andere Attacken und über andere Bewegungsmuster verfügen als die Standard-Gegner. Wirklich schwer fiel es mir bis jetzt aber noch nicht diese zu bezwingen. Ich würde es sehr begrüßen wenn die Bossfights im Verlauf des Spieles wesentlich härter ausfallen würden, da sonst natürlich die Anspannung vor einem bevorstehenden Bosskampf dahin wäre.

Thomas: Ich fand die Steuerung etwas gewöhnungsbedürftig, bis ich nicht ständig einen Kreis gedreht hatte, obwohl ich einen anderen auswählen wollte. Zum Glück bin ich endlich nicht mehr zu doof.

Tower Defense trifft auf Städte Simulation

„Wer soll das bezahlen? Wer hat so viel Geld?“ lautet es in einem berühmten Song von Jupp Schmitz und in Aegis of Earth ist die Antwort auf diese Frage recht einfach: der Bürger! Mit dem Absolvieren von Missionen und abhängig davon, ob man sich gut oder schlecht geschlagen hat, steigt oder sinkt die Zufriedenheit der Bürger. Damit einhergehend ändert sich auch die Einwohnerzahl von Kimberley. Natürlich müssen die Bürger der australischen Kleinstadt auch Steuern entrichten, diese stellen die primäre Einkommensquelle dar. Das eingenommene Geld kann dann in die Aufrüstung der Waffen investiert werden, was wiederum für einen Zufriedenheits-Schub bei den Bürgern sorgt. Allerdings ist es mit dem Eintreiben der Steuern noch nicht getan. Als Spieler und Commander muss man zusätzlich Wohnräume schaffen, Parkanlagen installieren sowie auch für die ausreichende Stromversorgung Sorge tragen, um ein hohes Level an Zufriedenheit zu gewährleisten.
Natürlich erreicht Aegis of Earth damit nicht die Komplexität eines „Anno’s“ dennoch finde ich es gut, dass die Entwickler von Acquire solche Elemente mit eingebaut haben.

Thomas: Wir sind in der ersten Stadt und ich soll mich um Wohnmanagement, Energieversorgung und die Stadtverteidigung kümmern. Lustig, dass sich die Operatoren über zu viel Arbeit beschweren.

Bitte ein HD-Kabel für den Commander!

Da GameOfThrone die PS4-Version gespielt hat, übernehme ich den grafischen Teil. Der primäre Unterschied zwischen der PS4- und PS Vita-Version sind die Größe der Objekte. Die Gegner und die einzelnen Gebäude sind auf dem Bildschirm der PS Vita relativ klein. Das ist aber nicht so schlimm, weil dagegen die Unschärfe der Objekte auf der PS4-Version steht. Schaut man sich nun nicht gerade beide Versionen nebeneinander an, muss sich die Handheld-Version aber nicht verstecken. Die Abzüge in Sachen Grafik sind wichtig gewesen, um das Spiel absolut flüssig laufen zu lassen, weil die Gegner sonst doch einfach an eurer Verteidigung vorbeimarschieren könnten. Außerdem beobachtet man die Stadt durch einen Satellitenmonitor, dessen Übertragung ist eben nicht so gut! Soundtechnisch ist das Spiel wenig berühmt. Es hat einen Soundtrack, der aber doch etwas im Hintergrund bleibt und nicht wirklich auffallen will. Muss er auch nicht, wobei es ein schönes Element gewesen wäre.

Zwischenfazit: Aegis Of Earth: Protonovus Assault ist ein sehr spaßiger Vertreter des Tower Defense Genres. Auch wenn die Story bis jetzt nicht sonderlich beeindruckt, muss ich ehrlich gestehen, dass mich das Gameplay mehr als überzeugt hat. Im weiteren Verlauf des Spieles erwarte ich noch mehr Waffen, mehr Gestaltungsmöglichkeiten meiner Stadt, um mich bei Laune zu halten und härtere Kämpfe, da diese bis jetzt etwas zu leicht ausfallen.

Und jetzt entschuldigt mich, Kimberley braucht mich!

Thomas: Bisher hat mich Aegis of Earth positiv überzeugt, insbesondere weil die Spielmechanik interessant umgesetzt ist. Etwas zu schwach finde ich die Operatoren, die mir doch in den Zwischensequenzen zeitweise auf den Zeiger gehen. Grafisch ist das Spiel zwar keine Schönheit, aber ist auch nicht sonderlich schlimm. Dafür ist Aegis technisch einwandfrei umgesetzt, was bei einem Tower Defense-Spiel extrem wichtig ist. Sonst bin ich wie GameOfThrone gespannt, was Zeit mir für Waffen und neue Gebäude bringt und wozu die anderen Kristalle gut sind.

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