Test – Fate/Extella

Test – Fate/Extella

Test – Fate/Extella

2
Positiv
79% - 83%

Unser erster Eindruck war

Unsere Bewertung

1Vorschau

Nachdem wir eine Menge der erschienenen Fate-Titel verpasst haben, hat Marvelous Games uns eine Chance gegeben. Die Fate-Reihe deckt vermutlich demnächst alle Plattformen und Genres ab, denn mit VNs, Rollenspielen, Smartphonespiele, Handheld- und Konsolenspielen haben sie schon viele Genres erreicht. Fate/Extelle erscheint bei uns am 17.01.2017. Ob der Sprung in die Musou-Welt der Reihe hilft, erfahrt ihr in unserer Vorschau.

Nicht nur einen schlechten Tag

Die Geschichte von Extella bringt uns zurück zu Hakuno – oder wie ihr euren Charakter auch nennen wollt. Bisher kann er sich über ein alles andere als freundliches Leben freuen. Erst landet er als digitales Wesen in der Moon Cell und SE.RA.PH., hat Amnesie und landet dann im Moon Grail War. Hier tritt er mit Saber und Caster an – Mein Beileid Archer-Fans. Dann wird er auf die andere Seite der Moon Cell verbannt und kämpft sich dort mir Mühen und Not zurück. Das Ergebnis ist, dass er als Sieger des Grail War den großen Preis empfangen darf und vom System-Manager Archimedes registriert werden muss. Auch das geht schief und er landet geteilt in einem Konflikt zwischen den beiden Beistzern des Symbols der Autorität über SE.RA.PH.: Dem Regalia. Zu Beginn steht euch nur Saber’s Story offen. Diese erzählt die Geschichte aus der Perspektive von Nero Claudius – Es ist beeindruckend wie viele Männer laut Fate-Universum eigentlich Frauen sind. Auf alle Fälle muss Hakuno nun an der Seite seines Servants, hier Saber, die Kontrolle über SE.RA.PH. gewinnen. Weiter bin ich bisher nicht, auch wenn Saber’s Geschichte sich gerade dem Ende und Höhepunkt zuneigt. Wobei ich noch nicht sonderlich lang gespielt habe. Das hinterlässt ein etwas ungutes Gefühl über die Länge des Spiels. Was die beiden anderen Geschichten und die Sidestories bringen, werde ich euch dann im Test näher bringen können.

Fate-Universum bleibt intakt

Einen kurzen Abschnitt möchte ich noch der Integrität des Fate-Universums widmen. Mal abgesehen davon, dass die Endings von Fate/Extra und der Beginn von Extelle nicht zusammenpassen, hat die Welt von Fate viele Regeln und variable Elemente. Gerade das Servant-System passt auf den ersten Blick nicht in ein Musou-Spiel. Trotzdem merkt man direkt, dass das Spiel denselben Charme hat, wie die anderen Vertreter. Das liegt daran, dass Kinoko Nasu persönlich an der Geschichte und dem Spiel mitgeschrieben hat. Das merkt der geneigte Fate-Kenner auch sofort, denn die Dialoge und die Geschichte sprühen nur so von Referenzen und intelligenten Bemerkungen der Charaktere. Gerade der Fokus auf Nero und ihr Verhalten als Regentin sind tolle Elemente, um den Servants etwas mehr Leben einzuhauchen. Apropos Servants, die Auswahl an Servants war ja bereits bekannt, aber ich möchte doch erst später zu der Wahl Stellung beziehen, damit ich genügend Zeit habe, ihre Position im Spiel zu sehen. Für Fate-Enthusiasten kann ich jetzt schon feststellen, dass das Spiel sich wunderbar in die Welt einfügt. Außerdem freue ich mich auf die neuen Dialoge und witzigen Bemerkungen, die den ersten Teil des Abenteuers schon sehr schön gestalten.

Voll auf die Mütze

Die Hauptgeschichte von Fate/Extella – zum freien Modus und den Nebengeschichten kann ich noch nichts sagen – findet in verschiedenen Missionen auf unterschiedlichen Schlachtfeldern statt. Grundsätzlich ist das Ziel immer die eigene Matrix zu vervollständigen. Diese wird mit Energie aus den vorhandenen Territorien gespeist, wobei die Gebiete variable Werte haben. Jedes Gebiet wird von Aggressoren und Angriffsprogrammen bewacht. Erstere sind stärkere Programme, während die zweite Gruppe variabler, aber schwächer, ist. Sind alle Aggressoren ausgeschaltet, könnt ihr ein Areal übernehmen. Das Standard-System aller Musous funktioniert in der Welt von Fate/Extella vielleicht sogar noch besser als sonst, weil die Computer-Programme keine Persönlichkeit haben und nur leere, ziemlich identische Hüllen sind. Dagegen sind die „Captains“ des Spiels die Servants und deutlich abgrenzbar.

Das Spiel bietet euch verschiedene Servants zur Auswahl, ich habe bisher nur Saber und dank der Switch-Funktion Archer ausprobieren können. Dem Grunde nach funktionieren alle Servants nach der gleichen Methode: Viereck-Taste für einfache Angriffe, die man zu langen Combos ausbauen kann, Dreieck-Taste für starke Angriffe und die Kreis-Taste für Extella-Manöver. Letztere sind besondere Fähigkeiten, die SE.RA.PH. jedem Servant für den Kampf gegen viele Gegner spendiert hat. Was schon an Nero und Mumei – im Spiel heißt er Nameless – konnte ich die deutliche Differenzierung erkennen. Das Bild wurde von den gegnerischen Servants bestätigt und ich kann jetzt schon vermuten, dass sich alle Servants recht unterschiedlich spielen, selbst wenn sie derselben Klasse angehören. Das liegt neben der offensichtlich unterschiedlichen Bewaffnung, an den verarbeiteten Fähigkeiten, der Herkunft des Helden und am Level-System, welches nach und nach weitere Angriffe freischält. Das Gameplay der Servants werde ich aber auf den Test verschieben, damit ich Zeit habe diese anzuspielen. Trotzdem fühlen sich die Kämpfe mit Nero sehr gut an und ihre Persönlichkeit und der bereits in Extra angedeutet Stil sind vertreten.

Etwas unklar bin ich im Moment noch mit den Install Skills und Code Casts. Für eine Beurteilung ist es einfach noch zu früh, wobei beide Elemente meines Erachtens eine schöne Variabilität ins Spiel bringen. Code Casts sind Fähigkeiten wie Heal, Cure oder Defense Up, die von herstellbaren und freischaltbaren Kleidungsstücken vergeben werden. Ihr könnt ein Ausrüstungsstück mitnehmen und habt damit bis zu vier Code Casts zur Verfügung. Dagegen werden die Install Skills, naja, installiert und geben eurem Servant Boni auf Angriffskraft, Bewegungsgeschwindigkeit, Verteidigung, elementare Angriffe usw. Die Tatsache, dass bei Verknüpfung zweier gleichfarbiger Elemente deren Kraft gesteigert wird, weckt auf alle Fälle mein Interesse eine tödliche Kampfmaschine mit purer Zerstörungskraft zu machen: Lü Bu Fengxian! Außerdem muss ich noch herausfinden welchen Sinn die Verbindung zu den Servants hat.

Schön mit Aussicht auf Matsch

Beeindruckend muss ich mich bisher von der grafischen Darstellung des Spiels zeigen. Insbesondere die Attacken von Nero und Archer sind genial gemacht – zu weiteren Servants kann ich erst später etwas sagen. Eine einzige Sache vermag dabei etwas negativ aufzufallen. Der Hintergrund ist stellenweise etwas matschig gestaltet. Ich nehme an, dass damit das Spiel trotz der Animationen und Gegnermassen flüssig gehalten wird. In einem Hack n’ Slash Spiel ist das auch von herausragender Bedeutung. Musikalisch ist das Spiel ebenfalls sehr gut gelungen, die Titel sind actiongeladen und begleiten die thematischen Schwerpunkte der Karten und das Gefühl der digitalen Welt wunderbar.

Zwischenfazit: Fate/Extella präsentiert sich als tolles Fate-Spiel und überraschend gutes Musou-Spiel. Dass das Spiel aus der Feder von Nasu persönlich stammt, ist mir sofort aufgefallen, denn der Stil seiner Geschichten passt einfach zur Welt. Wobei ein Musou, also eher auf Action ausgelegtes Spiel, wegen seiner Geschichte und dem Stil zu loben, etwas merkwürdig ist. Aber verdient ist verdient. Das Kampfsystem von Extella ist einfach zu erlernen, bietet viel Abwechslung und eine Menge Potential für Entwicklungen. Beeindruckend daran ist eigentlich nur meine fehlende Kenntnis von den anderen Servants, wenn ich sie nicht größer im Kampf gesehen habe. Ich freue mich schon darauf unterschiedliche Spezialisierungen und Kampfwege mit den Servants zu erkunden. Grafisch ist das Spiel sehr gut gelungen, auch wenn ich einige matischge Texturen sehen konnte. Im Kampf fallen sie aber überhaupt nicht auf und sie sind nur bei absoluter Ruhe auf dem Schlachtfeld bemerkbar. Sonst bin ich zu beschäftigt mit der Zerstörung der Gegner. Auch wenn ich etwas Sorgen um den Spielinhalt habe, bleiben noch eine Menge Faktoren für den Test offen. Trotzdem kann ich euch mit gutem Gewissen ein positives Zwischenfazit hinterlassen.

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