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90% - 95%

Test – Yomawari: Night Alone

Yomawari ist ein detailreiches und liebevoll gestaltetes Horror Spiel, das nahezu alles richtig macht. Die Geschichte rund um das kleine namenlose Mädchen und ihre Suche nach ihrer Schwester und ihrem Hund Poro erhalten ein Ende, das die Handlung zwar abschließt, aber trotzdem Raum für Interpretation bietet. Außerdem wurde durch das Einbringen von anderen Schicksalen etwas von der Linearität genommen, die das Spiel durch seine ganz eigene Art und Weise der Spieler Weisung erhalten hätte. Trotz der meist abstrakten Kreaturen wirkt die Spielmechanik und die Art und Weise sich gegen diese Kreaturen zu wehren sehr realitätsnah und lässt mich meine eigenen Fehler machen. Der Drang diese schrecklich schöne Welt zu erkunden und noch tiefer einzutauchen wird durch das Finden unterschiedlicher Gegenstände innerhalb der Gebiete aufrecht erhalten. Yomawari ist für mich persönlich eines der schönsten Horror Spiele überhaupt und hat mich gnadenlos in seinen Bann gezogen. Ich kann mit Sicherheit sagen, dass mich diese Welt immer wieder einnehmen und hoffentlich nicht vollends verschlingen wird.
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83% - 88%

Test – Claire: Extended Cut

Claire: Extended Cut ist ein willkommenes Horrorspiel auf der PS Vita. Die verwirrende Geschichte wurde sehr gut in die bizarre und unheimliche Welt gesetzt, die ihr aufgrund des Abenteuer-Anteils auch noch erkunden müsst. Zwar sind manche Puzzles etwas zu schwer geraten und die Atmosphäre baut zum Ende hin etwas ab. Es ist jedoch ein Horrorspiel, das seinen Aufgaben nachkommt und euch in den dunklen Zeiten mit drei Stunden zwar kurz, dafür aber intensiv beschäftigt. Daher kann ich Claire: Extended Cut jedem Horrorfan nur wärmstens ans Herz legen, auch wenn die 16,99 Euro in Anbetracht des Spielumfanges etwas zu hoch gesetzt sind.
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82% - 90%

Test – Neverending Nightmares

Neverending Nightmares ist wieder eines der Spiele am Rande der Definition von Spielen. Vom Spielerlebnis ist es relativ kurz. Die verschiedenen Endings verlängern das Spielerlebnis zwar ungemein, Hauptgrund für die Spielzeit wirkt eher das langsame Laufen. Das Laufen war ja bereits von Anfang ein mein einziger relevanter Kritikpunkt, aber dieser hat sich dann doch in Wohlgefallen aufgelöst. Grund dafür ist das Spielerlebnis. Die Erfahrung und die Verarbeitung des Spiels sind dafür aber umso intensiver. Insbesondere das Gruselpotential des Spiels hat sich im hinteren Teil deutlich gezeigt und gesteigert. Der Horror entsteht auf mehreren Ebenen. Eine angespannte Grundstimmung wird bereits durch die düstere Musik und die komisch surreale schwarz-weiße Welt. Ergänzend bringen die Monster, kleinen Details und blutige Stellen eine Tiefe für das Gruselerlebnis. Ich kann Neverending Nightmares jedem empfehlen, der ein gruseliges und beeindruckendes Erlebnis haben möchte.