Schaufenster – Fate/Extella: The Umbral Star

Schaufenster – Fate/Extella: The Umbral Star

Schaufenster – Fate/Extella: The Umbral Star

2

Fate/Extella

Am 20.01.2017 ist es soweit: Marvelous spendiert uns einen weiteren Teil des Fate-Universums auf unserem geliebten Handheld. Fate/Extella ist einer der wenigen Ableger der Fate-Spiele, die den Weg auch zu uns geschafft haben. Nun habt ihr das Pech, dass ich ein absoluter Fate- und Nasuverse-Fanatiker bin, also wird euch das heutige Schaufenster alles beibringen, was ihr über Fate und Extelle wissen müsst.

Am Ende des Konflikts

Fate/Extelle setzt am Ende von Fate/Extra bzw. Fate/Extra CCC – was nicht bei uns erschienen ist – an. Hakuno Kishinami ist der Gewinner des letzten Moon Wars und von SE.RA.PH. mit dem Regalia ausgestattet worden. Das identifiziert ihn und seinen Servant als rechtmäßige Herrscher über die Moon Cell. Dummerweise scheint es einen Glitch im System zu geben, denn Nero und Tamamo no Mae besitzen beide einen Regalia und behaupten der Servant von Hakunp zu sein – Vielen Dank an all die Spieler, die konsequent zwischen den Charakteren gewechselt haben. Nun haben wir den Salat!

Dummerweise sind weder Nero noch Tamamo no Mae gerade bereit für einen Kompromiss und eine dritte unbekannte Kraft attackiert die Moon Cell. Das zwingt SE.RA.PH. zu einem Gegenmanöver und die Puppen, gegen die ihr die meiste Zeit gekämpft habt und neue Versionen der Gegner auf alle Beteiligten loszulasssen, um sich und den sicheren König Hakuno zu verteidigen. Hakuno muss sich für eine der drei Seiten entscheiden und seinen Platz und einmal mehr sein eigenes Leben – er ist immer noch nur eine A.I. deren Erinnerungen im Computer gefangen sind – verteidigen. Jedem der Servants schließen sich dabei weitere Servants an, die meisten aus Fate/Extra und Extra CCC.

Das Fate-Universum in viel zu vielen Wörtern

Eine „kurze“ Lehrstunde in Sachen Fate und Nasuverse darf natürlich nicht fehlen. Wie bereits beschrieben ist der Moon War ein etwas anderer Ableger des Holy Grail Wars, funktioniert aber ähnlich. Jeder der beschworenen Servants ist einer Klasse zugeordnet, wobei Saber, Archer, Lancer, Berserker, Caster, Rider und Assassin die „Haupt“-Klassen sind und Ruler eine der vielen besonderen Klassen. Letztere tauchen nur sehr selten auf und eigentlich auch nur durch Manipulation des Systems. Jede Klasse hat verschiedene Statuswerte, die durch eigene Fähigkeiten verbessert werden. Beispielsweise bekommt Artoria noch einen weiteren Boost auf Magieabwehr, aber eine Schwäche gegen Drachentöter, weil in der Legende von König Arthus eine Verbindung zwischen ihm und Drachen bestehen. Die persönlichen Fähigkeiten und Stärken/Schwächen werden zudem über dem Bekanntheitsgrad des Helden beeinflusst. Dieser Boost gilt aber nur für die Umgebung des Schlachtfeldes. So bekommt z.B. Vlad III. einen Boost in Transsylvanien, wegen seiner berühmten Legende.

Jeder Servant kann nur vom Gral beschworen werden, weil kein Magi ausreichend Prana hätte, um die mächtigen Kämpfer in die physischen Welt zu bringen. Der Master fungiert nur als Anker in die Welt und bekommt als Teilnehmer drei Command Spells. Diese erlauben es dem Master drei absolute Befehle zu erteilen, die sogar die Regeln des Raum-Zeit-Kontinuums brechen oder gegen die Gesinnung des Servants gehen. Je stärker der Wille des Servants, umso leichter kann er diese ignorieren. Geht einem Master das Prana aus, stirbt er, verliert er seine Command Spells oder stirbt sein Servant verliert er seinen Platz im Grail War, kann aber einen weiteren noch lebenden Servant an sich binden.

Gruppenbildung

Die spielbaren Servants gehören nicht nur einer Klasse an, sondern haben sich verschiedenen Anführern „unterworfen“. Die drei Gruppen bestehen aus den zwei „Siegern“ des Moon Wars – tut mir Leid Mumei – und der externen Bedrohung Altera. Die Gruppen sind wie folgt verteilt:

Red Saber (Nero) Caster (Tamamo no Mae) Altera (Atilla)
Mumei Karna Gilgamesh
Gawain Elizabeth Bathory Jeanne d’Arc
Cu Chulainn Lü Fun Fèngxi Iskander
Li Shuwen Medusa

 

Die beiden Servants Artoria und Archimedes agieren unabhängig von den Teams und verfolgen ihre eigene Agenda. Warum der letzte Platz in Altera’s Team frei ist, bleibt auch eine Unbekannte.

Musou-Power

Ob die Fate-Reihe einfach alle Spielgenres der Welt ausprobieren will, ist mir nicht bekannt. Der Verdacht liegt aber Nahe, denn bereits geschafft sind VN, Rollenspiel und Strategie. Nun kommt Action bzw. Hack n‘ Slash dazu. Extella orientiert sich dabei am klassischen Musou-Stil, also vielen kleinen Trash-Mobs, etwas effektiveren Kommandanten und Bossgegnern. Die Kommandanten sind hier weiterhin Kampfpuppen, die größer sind und unterschiedliche Fähigkeiten besitzen. Die Position von Bossen übernehmen natürlich gegnerische Servants.

Jeder eurer Servants hat bestimmte offensive Fähigkeiten und Angriffe. Ihre Skills basieren dabei auf ihrer Klasse und den Fähigkeiten ihrer Person. So hat z.B. Gilgamesh Zugang zum „Gate of Babylon“, welches eine Schatzkammer mit allen Reichtümern der Welt ist. Darunter alle Waffen, bevor sie zu den berühmten Waffen der Legenden wurden. Diese kann Gilgamesh nach Belieben abfeuern und den Gegner noch darunter begraben oder Feinde mit seiner göttlichen Kette Enkidu fangen. Als Gegenbeispiel steht Iskander, der mit seinen Fähigkeiten sein treues Schlachtpferd oder gleich seinen Streitwagen rufen kann. Diese erlauben es Alexander dem Großen Elektrizität freizusetzen und seine Gegner zu zermalmen. Jeder Servant hat aber auch eine ultimative Fähigkeit, die Noble Phantasm heißt. Jedes NP kostet extrem viel Prana und ist in den Grail Wars eine echte Bedrohung, denn meist ist der echte Namen des Helden sofort daraus ableitbar. In Extella müsst ihr erst Fragmente sammeln, die euch im Level Zugang zu eurem NP gewähren. Das macht sogar Sinn, weil diese viel Prana verbrauchen und der Computer bereits recht stark mit Eigenreparatur und dem Konflikt zwischen den Servants beschäftigt ist. Auch hier zwei kleine Beispiele: Artoria und Medusa. Artoria’s NP ist Excalibur: Sword of Promsied Victory, welches einen gewaltigen „Lichtlaser“ aussendet. Dagegen steht Medusa Bellerophon: Bridle of Chivalry zur Verfügung. Dieses NP lässt Medusa auf einem Pegasus reiten und entfesselt einen zerstörerischen Rammangriff.

Aber auch euer Protagonist wird seinen Mann stehen. Mangels kämpferischen Fähigkeiten, die gegen Helden und Götter helfen könnten, ist er aber recht beschränkt in seiner möglichen Hilfe. Zum Glück behält er seine Fähigkeit durch bestimmte Ausrüstung, dargestellt als Kleidung, sog. Code Casts zu erlernen. Diese Hacks beeinflussen das SE.RA.PH.-System und könnten bestimmte Effekte, z.B. Heilung hervorrufen.

Unser Artikel                                                                                                                                                        Test

Hinterlasse einen Kommentar

2 Kommentare auf "Schaufenster – Fate/Extella: The Umbral Star"

Benachrichtige mich zu:
avatar
Sortiert nach:   neuste | älteste | beste Bewertung
Comment-Bot
Gast

Antworte hier für einen Kommentar zu Schaufenster – Fate/Extelle: The Umbral Star

Comment-Bot
Gast

Antworte hier für einen Kommentar zu Schaufenster – Fate/Extelle: The Umbral Star

wpDiscuz