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Tutorial – Deck und Strategie im Natural Doctrine Multiplayer

Tutorial – Deck und Strategie im Natural Doctrine Multiplayer

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25.06.2015

Willkommen zu meinem ersten Guide, mit dem Thema: Multiplayer-Modus von Natural Doctrine. Schon im Singeplayer-Modus hat sich das Spiel als Herausforderung dargestellt. Im Multiplayer sind ebenfalls starke Gegner unterwegs. Das habe ich am eigenen Leib gespürt. Mittlerweile habe ich aber eine gute Methode gefunden, aber nicht die Muße mich größer in die Schlachten zu stürzen. Daher werde ich meine Erkenntnisse aus zwei Gründen mit euch teilen. Einerseits, weil ich den Leuten helfen will, besser zu werden und nicht umgehauen zu werden und andererseits, um wieder etwas Motivation zu finden.

Auf in den Kampf

Bevor wir an das eigentliche Thema gehen, erst noch ein paar generelle Punkte. Ich werde euch etwas zu verschiedenen Herangehensweisen an Gegner erzählen und wie ich häufig auftauchende Strategien zu kontern versuche. Weiterhin möchte ich das Grundprinzip des Deckaufbaus erklären. Was ich nicht tun kann und will, ist es euch ein omnipotentes Team oder Strategie zu geben, mit der ihr immer gewinnen könnt. Das ist weder möglich, noch wünschenswert für den Spielspaß. Gerne könnt ihr mir eure bevorzugte Strategie oder sonstige Empfehlungen geben. Aber genug der Vorrede und auf in den Kampf!

Ein Kartenspiel?

Wer aufpasst, der wird feststellen, dass der Multiplayer in seinem Kern ein Kartenspiel ist. Euer Deck besteht aus acht Feldern. Vier sind für Co-op reserviert, von daher empfehle ich eure wichtigsten Einheiten immer dort aufzustellen. Sonst könntet ihr im Co-op eine böse Überraschung erleben. Wie kommt man aber nun an neue Karten? Am einfachsten dank den täglichen 500 CP, diese könnt ihr dann gegen ein Kartenpack mit vier Karten eintauschen. Das Goldpack hat die höchsten Chancen seltene Karten zu beinhalten, aber ist mit 1000 CP auch am teuersten. Die folgenden zwei Bilder zeigen euch einmal ein Beispiel für eine Karte.

Die wichtigsten Informationen einer Karte sieht man ihr aber direkt an: ihre Kosten, Größe und die Menge an Pluton. Die Kosten und die Größe begrenzen die Menge der Karten, die ihr mitnehmen könnt. Die Größe einer Einheit liegt zwischen eins und vier, sie bestimmt gleichzeitig die Größe auf dem Schlachtfeld. Die vier Felder großen Einheiten sollten euch aus dem Singleplayermodus bekannt sein. Sie sind im Multiplayermodus genauso nervig. Aber mit einer Einheit der Größe vier habt ihr natürlich drei leere Felder, die ihr nicht mehr belegen könnt. Ihr solltet daher überlegen, ob sich diese Einheit wirklich lohnt. Ähnlich verhält es sich mit den Kosten. Ihr könnt mit eurem Deck nur einen Wert von maximal 40 erreichen. Das bedeutet ihr könnt nur wenige sehr starke Einheiten mitnehmen, aber viele schwächere. Schwächere Einheiten sind aber nicht unbedingt schlecht. Schließlich noch der Plutonwert. Wer das Spiel gespielt hat, der weiß, dass Pluton für Magie benötigt wird und sehr begrenzt ist. Ein Magier ohne Pluton ist nur Kanonenfutter und leichte Beute für eure Gegner. Schaut also darauf, dass ihr entweder auf Magier verzichtet oder ausreichend Ressourcen für eure Strategie dabei habt.

Gleichgewicht im Kampf

Nun da die Grundprinzipien der Karten klar sind, kommen wir zur eigentlichen Frage des Deckaufbaus. Das Spiel beinhaltet grundsätzlich drei verschiedene Klassen, zusätzlich noch ein paar Mischklassen und andersartige Klassen: den Nahkämpfer, den Schützen und den Magier. Schauen wir uns also mal die drei Basisklasen an.
Die Nahkämpfer tragen entweder Zweihandwaffen oder eine Schwert-Schild-Kombination. Ihre primäre Aufgabe ist nicht das Austeilen von Schaden, auch wenn einige der Kämpfer einen recht guten Angriffswert haben, sondern Gegner zu tanken und zu stallen. Gleichzeitig dienen sie als Linker für größere Angriffsketten. Für letzteres eignen sich meistens Zweihandkämpfer. Primär müssen die Nahkämpfer Distanzangriffe und Gegner von eurer hinteren Reihe abhalten. Hier sind eine gute Position und die richtigen Fähigkeiten wichtig.
Die Schützen hingegen sind euer A und O in Sachen Schaden. Unerlässlich für ein gutes Team ist die Fähigkeit Long Shot, mit der ihr Gegner aus ausreichender Distanz ins Kreuzfeuer nehmen könnt und sie bereits früh in Handlungsnot bringen könnt.
Schließlich noch meine Freunde die Magier. Wegen der Ressourcenknappheit solltet ihr zwei Arten unterscheiden: Supporter und Caster. Die Supporter dienen primär zur Unterstützung und können eure Einheiten heilen und buffen. Ihr Schadensaspekt ist irrelevant, kann aber auch das Ende für unvorsichtige Gegner bedeuten. Als Caster teilt der Magier den maximalen Schaden aus und kann viele Einheiten erheblich verletzten, aber natürlich werdet ihr schnell kaum noch Pluton übrig haben.

Die Frage, was ihr genau mitnehmen müsst, hängt natürlich von den euch zur Verfügung stehenden Karten ab. Ich persönlich empfehle zwei bis vier Schützen mitzunehmen, weil diese als Hauptschadensquelle und als Linker am besten geeignet sind. Auch ein Supporter sollte immer mit von der Partie sein. Generell solltet ihr Gold und seltenere Karten bevorzugen, weil sie stärker sind. Ob ihr Nahkämpfer oder gemischte Einheiten bzw. andere Sondereinheiten mitnehmen wollt, hängt aber ganz alleine von euch ab. Zu diesem Zeitpunkt sollte klar sein, dass zwei Vierer-Einheiten eine eher schlechte Wahl sind. Habt ihr euer Deck erstellt, so könnt ihr den Rang sehen. Er ist ein erster Anhaltspunkt für die Stärke eures Decks, aber kein Garant für einen Sieg. Ihr werdet wohl kaum mit einem E-Deck gegen ein S-Deck gewinnen, aber ein B-Deck kann sich, richtig gespielt, als unüberwindbar herausstellen.

Kunst des Krieges

Nun haben wir zwar ein Team, aber brauchen noch eine geeignete Strategie, um im Kampf selbst zu überleben. Jeder Kampf hat eine eigene Dynamik, die ihr lesen können müsst. Wichtig dabei ist es euren Gegner zu analysieren. Die erste Feststellung ist die Menge und die Art der Einheiten. Essentiell im Kampf ist der Einsatz des Pluton. Pluton ist eine Ressource die intelligent eingesetzt werden sollte und genau da ist die Schwachstelle einiger Gegner. Extrem einfach sind die Kämpfe, in denen euer Gegner sich bufft und dann seine Magier mit zum Angriff schickt. Meistens ist sein Pluton so schnell leer, dass er noch nicht einmal mehr heilen kann und dann ist er sehr leichte Beute. Konzentriert er sich nur auf Buffs und Heilung sind seine Magier kaum ein Problem für euch. Schaltet ihr früh seine Schützen aus, ist sein Kampfpotenzial eingeschränkt. Solange ihr die Magier in ausreichendem Abstand haltet, werden sie auch kaum die gegnerischen Einheiten heilen können. Wartet ab, bis seine Einheiten zu geschwächt sind, bevor ihr angreift. Lasst lieber ihn seine Formation brechen oder in Formation vorrücken und schießt seine wichtigen Einheiten über den Haufen, während seine Nahkämpfer in eure hineinlaufen und von Kontern und Verteidigung aufgehalten werden.

Das eigentliche Problem in Kämpfen sind aber die Gegner, die wissen wie man kämpft und auch ein entsprechend ausgerichtetes Deck haben. Insbesondere die Spieler, die dabei noch eine Einheit der Größe vier verwenden, ich hatte mal das freundliche Zusammentreffen mit einem Spieler, der König Aslan sehr gut verwendet hat. Leichter ist die Frage zu beantworten, wie man Einheiten der Größe vier besiegt. Sie haben zwar viele HP und teilen meist viel Schaden aus, aber kommen kaum an eure hinteren Reihen heran. Also stallt ihr sie mit Nahkämpfern und schwächt sie etwas, bevor ihr sie mit einem Treffer niederstreckt. Je weniger HP die Einheit hat, umso mehr wird der Gegner versuchen eure Reihen zu durchbrechen und je nachdem, was er noch in der zweiten Reihe stehen hat, kann es sehr kritisch werden. Daher solltet ihr versuchen erst die zweite Reihe auszuschalten und dann die Einheit mit einem massiven Schlag zu pulverisieren. Mit den richtigen Einheiten, der richtigen Aufstellung und den richtigen Linkfähigkeiten kann eure Gruppe ohne weiteres auch die stärksten Einheiten mit einem Schlag mehr als die Hälfte der HP abziehen. Aber das Verwenden von Linkzügen ist ein Thema für eine andere Anleitung.

Das wars mit den Grundlagen zum Multiplayer. Mit den Tipps solltet ihr in der Lage sein, euren Rang zu verbessern. Leider ist der Multiplayer nicht mehr so gut besucht. Ich hoffe daher, dass diese Anleitung vielleicht einige Spieler motiviert, wieder mehr Natural Doctrine mit und gegen andere Spieler zu spielen. Wenn ihr noch Fragen oder Anregungen habt, stellt sie in den Kommentaren. Gerne könnt ihr auch Wünsche für Themen äußern. Viel Spaß beim Spielen und bis zu meinem nächsten Guide!

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